Weltgästeführertag 2018

Carl Ferdinand von Stumm-Halberg – Industrieller und Politiker

Freitag, 16.02.2018, 15.00 Uhr
Treffpunkt: Halberg, Parkplatz Saarländischer Rundfunk,
Franz-Mai-Straße, Saarbrücken
festes Schuhwerk erforderlich
Dauer: ca. 2 Stunden
Guide: Michael Schmitt

 

Carl Ferdinand von Stumm-Halberg schuf sich mit dem Schloss Halberg einen opulenten Wohnsitz. Er sollte der Bedeutung des Industriellen und Politikers gerecht werden, der mit seiner Familie weit über die Region an der Saar hinaus wirkte. Am Halberg hat er außer dem Schloss noch andere Stätten hinterlassen. Die Führung lässt entlang des Rundweges „Historischer Halberg“ wichtige Punkte seines Lebens Revue passieren.

 

Willi Graf- Widerstandskämpfer und Ehrenbürger- Stationen der Erinnerung

Samstag, 17.02.2018 10.00 Uhr
Treffpunkt: Friedhof St. Johann, am unteren Eingang
Am Bruchhübel, 66123 Saarbrücken
Dauer: 2 Stunden
Guide: Gabriele Sauer
Telefon: 0171/1991633

Willi Graf- Widerstandskämpfer und Ehrenbürger- Stationen seines Lebens

Samstag, 17.02.2018 12.00 Uhr
Treffpunkt: Historisches Museum Saar - Eintritt frei
Schloßstraße 15, 66119 Saarbrücken
Dauer: 1 Stunde
Guide: Gabriele Sauer
Telefon: 0171/1991633

 

Willi Graf, der Sohn, Bruder, Student, Soldat, Aufklärer und Widerstandskämpfer  wurde vor hundert Jahren geboren. Wer war dieser Mensch, der seinen Weg konsequent und ohne Kompromiss, bis in den Tod gegangen ist? Wie viele andere seiner Generation, erkannte er die Zeichen der Zeit und rief auf zum offenen Widerstand gegen die Machthaber der Diktatur. Gezeichnet von den Ereignissen an der Ostfront wurde er zum bedingungslosen Gegner des NS- Regimes, und zum Mitstreiter der Weißen Rose. Er trat mit aller Konsequenz gegen Krieg und Verblendung für Freiheit und Zivilcourage ein. Sein Denken und Handeln sei uns Mahnung, Vorbild und Verpflichtung!

 

Leo Kornbrust und die europäische Skulpturen Straße des Friedens

Mittwoch, 21.02.2018 15.00 Uhr
Treffpunkt: Mia-Münster-Haus in St. Wendel
Dauer: ca. 1,5 Stunden
Guide: Jutta Schneider

 

Die Vorfahren von Leo Kornbrust waren Bauern und Besitzer von Steinbrüchen. Nach einer Schreiner- und Holzbildhauerlehre wurde er Meisterschüler von Toni Stadler in München. Aus einem Steinbildhauersymposion 1971 entstand 1979 die Straße der Skulpturen. Durch die Widmung an den deutsch-jüdischen Künstler Otto Freundlich war das Lebenswerk, die Straße des Friedens – Straße der Skulpturen in Europa geboren. Heute kümmert sich ein Verein um die weitere Entwicklung dieser Straße.  Der Rundgang beschäftigt sich mit den Skulpturen in der Stadt St. Wendel und der Entstehungsgeschichte der Straße des Friedens.

Weltgästeführertag 2017 "REFORM - Zeit für Veränderung"

Der Schlossplatz in Saarbrücken im Wandel der Zeit
Dienstag, 21.02.2017 15.00 Uhr
Treffpunkt: Am Saarlandmuseum, Schlossplatz (Schloßstraße 16), Saarbrücken
Gästeführerin: Gabriele Sauer

Der imposante Saarbrücker Schlossfelsen, Standort früher Befestigungsanlagen und einer mittelalterlichen Burg, die von einem der größten Renaissanceschlösser des Südwesten abgelöst wurde, ist heute mit dem renovierten Stengel´schen Barockschloss kultureller Mittelpunkt und Visitenkarte der Stadt. Im Laufe der Zeit änderte auch der Schlossplatz mehrmals sein Aussehen und seine Bedeutung.

Vom Bergfried zum Kirchturm und die evangelische Kirche
Dienstag, 21.02.2017  14.00 Uhr
Treffpunkt: Evangelische Kirche Ottweiler
Gästeführerin: Jutta Schneider

Um 1410 als Bergfried errichtet, dient der Turm heute als Glocken- und Aussichtsturm. Das heutige Kirchengebäude geht auf eine 1477 errichtete Kapelle des Klosters Neumünster zurück. Diese wurde im Laufe der Zeit einige Male erweitert und umgebaut, unter anderem auch von Generalbaudirektor Friedrich Joachim Stengel.
 

Weltgästeführertag 2016 "GRÜNderzeit"

Eine Stadt im Aufwind - St. Johann zur Gründerzeit
Sonntag, 21.02.2016 15.00 Uhr
Treffpunkt: Bleichstraße - Ecke Obertorstrasse vor Café Becker
Gästeführer: Dipl.- Geogr. Markus Philipp

Der  Saarbrücker Stadtteil St. Johann  hat  die  Gründerzeit  um  die  Jahrhundertwende 1900 als selbständige Stadt erlebt und sich rasant von einem mittelalterlich geprägten Marktflecken zu einer Großstadt mit Handel und Industrie entwickelt und sogar die Schwesterstadt Saarbrücken zeitweilig in den Schatten gestellt. Folgen Sie dem Geographen und Gästeführer Markus Philipp durch die Viertel der Gründerzeit, die auch die Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges teilweise überstanden haben rund um Mainzer Straße, Nauwieser Viertel und Rathausplatz.

Das „Grüne Kabinett“  der Katharina Kest - Museumsgespräch in der Alten Sammlung
Sonntag, 21.02.2016  11.00 Uhr
Treffpunkt: Schlossplatz Saarbrücken vor dem Saarlandmuseum (Der Eintritt ist für die Teilnehmer an der Führung frei!)
Gästeführerin: Gabriele Sauer

Das „Grüne Kabinett“ der Katharina Kest ist die einzige erhaltene höfische Raumausstattung der Fürstenzeit in Saarbrücken. Seit 2011 wieder im Besitz des Saarlandes und in der Alten Sammlung zu bewundern, hat dieses barocke Kleinod eine bewegte und bewegende Geschichte hinter sich.Bei dem Zimmer handelt es sich im engeren Sinn nur um die Holzvertäfelung eines rund elf Quadratmeter großen Raumes, bestehend aus zwölf mehrfach übermalten Paneelen, die mit Gold belegtem Dekor auf die wirtschaftliche Basis des Landes hinweisen.Entdecken Sie mit der Gästeführerin Gabriele Sauer das geheimnisvolle Kabinett aus dem Stadtpalais der Katharina Kest, wo nicht nur der Fürst ein und aus ging, und Katharina, eine gebildete Frau, standesgemäß als offizielle Mätresse Hof hielt, sondern auch Kaiser Wilhelm I. als Generalgouverneur der preußischen Rheinprovinzen als Gast übernachtet haben soll, bevor es demontiert, verkauft und über den Antiquitätenhandel in Krefeld im Museum landete. Aufwändig restauriert erstrahlt es heute wieder in seinem alten Glanz und ist als „Zimmer im Zimmer“ in der Alten Sammlung eingebaut.Die Geschichte des „Grünen Kabinetts“, ist eng mit der Geschichte des Saarlandes verbunden…

Weltgästeführertag 2015 "Steine"

Kunst im öffentlichen Raum – zu Stein gewordene Geschichte
Samstag, 21.02.2015 11.00 Uhr
Treffpunkt vor dem Rathaus in Saarbrücken, St. Johann
Gästeführerin: Gabriele Sauer

Die Landeshauptstadt Saarbrücken engagiert sich seit Jahrzehnten für die Kunst im öffentlichen Raum. Waren es zu Beginn noch zaghafte Versuche einer künstlerischen Fassadengestaltung, so sind es heute wegweisende Kunstwerke namhafter in- und ausländischer Künstler, die das Stadtbild Saarbrückens nachhaltig geprägt haben. Dies zeigt sich insbesondere im Bereich des St. Johanner Marktes und seiner Umgebung. Hier stößt man auf künstlerisch gestaltete Steine und weitere Stein-Kunst, die im Rahmen der Innenstadtsanierung und des internationalen Bildhauer- Symposions 1978/79 entstanden ist. Die Künstler haben sich in ihren Werken konkret mit der Stadt und ihrer Geschichte auseinander gesetzt. Paul Schneider, saarländischer Künstler und Mitbegründer dieses Symposions, hat der Stadt Saarbrücken weitere wichtige künstlerische Impulse gegeben. Am Staden steht seit 2009 einer seiner Monumentalskulpturen, der Mittagsstein.
Mit dem „Unsichtbaren Mahnmal“ im Vorhof des Saarbrücker Schlosses ist hier, wo während der Zeit des Nationalsozialismus eine Leitstelle der Gestapo war, eine beeindruckende Gedenkstätte entstanden. Auf Initiative des Kunstprofessors Jochen Gerz und mehrerer Studenten, wurde zwischen April 1990 und Mai 1993 begonnen, in die Pflastersteine des Schlossplatzes Namen jüdischer Friedhöfe einzumeißeln und diese Steine anschließend, mit der Beschriftung nach unten, wieder in das bestehende Pflaster einzufügen. Insgesamt 2146 Ortsnamen jüdischer Friedhöfe, die bis zum Jahr 1933 bestanden hatten, wurden in der Pflasterung des Schlossplatzes verewigt.

Auch Stolpersteine, ein Projekt des Künstlers Gunter Demnig, das auf eine Idee aus dem Jahr das 1990 zurück geht, sind bereits zahlreich in Saarbrücken zu finden.
Die Stolpersteine, quaderförmige Betonsteine mit einer Kantenlänge von 96 × 96
Millimeter und einer Höhe von 100 Millimetern, auf deren Oberseite sich eine individuell beschriftete Messingplatte befindet, sind mit mehr als 45 000 Steinen in mehr als
18 europäischen Ländern das größte dezentrale Mahnmal der Welt.

Steine für die Ewigkeit – das Mineralienmuseum Freisen
Samstag, 21.02.15,10.30 Uhr
Treffpunkt: Schulstr. 35, Freisen
Gästeführerin Evi Zarth

Lava erkaltete zu Basalt. Im Laufe von Millionen Jahren lagerten sich Mineralien in Hohlräumen ab. So entstanden traumhaft schöne Achate. Diese können Sie bei dieser Führung bewundern.
Bei schönem Wetter wandern wir anschließend über den 6,8 km langen Achatweg.

Steine für die Ewigkeit – der Jüdische Friedhof in St. Wendel

Samstag, 21.02.2015, 11.00 bis 12.00 Uhr
Treffpunkt: 10.45 Uhr Parkplatz Ecke Mommstr./ Kelsweilerstr. (an der Bahnschranke/ Eisenbahnübergang L132 Richtung Baltersweiler) Weiterfahrt mit PKW zum Friedhof (Herren bitte mit Kopfbedeckung!)
Gästeführer: Eberhard Wagner

Ein jüdischer Friedhof ist für religiöse Juden ein heiliger Ort und für die Ewigkeit angelegt. Die Gräber bleiben also für immer. Der jüdische Friedhof in St. Wendel wurde 1871 angelegt. Die letzte Bestattung erfolgte im Jahre 1936. Die Führung informiert über die Besonderheiten, Symboleund Ornamente sowie Familiengeschichten einiger Verstorbener.

Stolpersteine - jüdisches Leben in St. Wendel

Samstag, 21.02.15, 14.00 bis 15.15 Uhr
Treffpunkt: 13.50 Uhr Schlossplatz St.Wendel
Gästeführer: Eberhard Wagner

In der Kreisstadt St. Wendel gab es bis 1934 ein blühendes jüdisches Leben. Die Gemeinde zählte 136 Mitglieder, die einen wichtigen Beitrag zum Leben der Stadt beitrugen. Während des Holocaust wurden mindestens 33 jüdische St. Wendeler ermordet. Für 20 von ihnen wurden 2011 und 2012 Stolpersteine durch den Künstler Gunter Demnig verlegt. Bei der Führung wird über den wirtschaftlichen und kulturellen Beitrag der jüdischen Gemeinde in St. Wendel informiert.

Stolpersteine und Jüdische Friedhof in Saarlouis

Samstag, 21. 02. 15
Treffpunkt: 15.00 Uhr Rathaus Saarlouis (Dauer ca. 2 Stunden)
Gästeführer: Gilbert Jaeck

Auch in Saarlouis setzten jüdische Bürgerinnen und Bürger bedeutende Akzente im wirtschaftlichen und kulturellen Leben. Besucht wird u. a. Der Gedenkraum in der ehemaligen Synagoge und die „Stolpersteine“, die an die jüdischen Opfer des Nationalsozialismus erinnern.
Eine berührende Dokumentation der Geschichte der jüdischen Familien in Saarlouis zeigt der Alte Friedhof.

Weltgästefühertag 2014 „Feuer und Flamme“

Erlebnisführung UNESCO Weltkulturerbe Völklinger Hütte
Freitag 21. Februar 2014 – 14:30 Uhr
Treffpunkt Völklingen Eingang Gasgebläsehalle
Gästeführer Eberhard Pfeiffer

Mit dem Weltkulturerbe Völklinger Hütte besitzt die Stadt Völklingen, das Saarland und die gesamte Region ein industrielles Erbe von internationalem Ruf.
Es ist das erste Industriedenkmal weltweit, das von der Unesco 1994 gelistet wurde. Mit der Industrierevolution im 19. Jahrhundert beginnt die Produktion von Eisen und ab 1890 die Erzeugung von Stahl durch die Röchling'schen
Eisen- und Stahlwerke.
Zunächst im Thomasverfahren. Neben den Elementen Wind, Wasser, Erde (Erz) ist das Feuer das Wichtigste Element für die Eisenschmelze. Seit dieser Zeit ist das Feuer nicht ausgegangen und im heute modernsten Blasstahlwerk Europas werden monatlich 250.000 Tonnen hochwertiger Stahl erzeugt, der weltweit begehrt ist.
Wenn auch in den Hochöfen das Feuer erloschen ist, so ist in den Stahlwerken,
dem Walzwerk usw. „Feuer und Flamme“ erlebbar.

„Feuer und Flamme“ mit Goethe für Kohle und Kultur
Der Erlebnispfad „Brennender Berg

Samstag 22. Februar 2014 – 14:00 Uhr
Treffpunkt Saarbrücken-Dudweiler, Parkplatz Gegenortschacht (ÖPNV: Bus 103, 104 bis Hirschbach)
Gästeführer Dipl.-Geogr. Markus Philipp

Das Naturdenkmal „Brennender Berg“ im Saarkohlewald ist zu einem vielseitigen Projekt der Wald- und Industriekultur geworden. Der Rundgang führt von ehemaligen Bergbaustandorten über Bergmannspfaden durch den
Wald bis hin zu der Stelle, an der bereits Goethe üben den schwefeligen Rauch staunte. Die Worte eines Bergmannsdichters vervollständigen das abwechslungsreiche Themengemisch aus Industriegeschichte, Natur und Kultur.

„Feuer und Flamme“ für's Gänsegretel von Fechingen
Dienstag 25. Februar 2014 – 15:00 Uhr
Treffpunkt Saarbrücken Schlossplatz, am Brunnen
Isentrud Schneiderlöchner

Das Leben der Katharina Kest ist ein wunderbares Beispiel für den märchenhaften Aufstieg eines Mädchens aus ärmlichen Verhältnissen zur Fürstin von Nassau-Saarbrücken, zur Reichsgräfin von Ottweiler und zur
Herzogin von Dillingen. Das Gänsegretel wurde im 18. Jhrd. Durch die Liebe des Fürsten Ludwig von Nassau-Saarbrücken seine Mätresse, Gattin und Mutter von 7 Kinderj und mit vielen Adelstiteln ausgestattet. Trotzdem vom Adelshaus der Naussauer nicht als ebenbürtig anerkannt. Sie war die große Liebe des Fürsten, und er führte nach der Heirat mit der Reichsgräfin ein eher bürgerliches und familiäres Leben mit ihr und den gemeinsamen Kindern. Dies wurde von den mätressenverwöhnten Adelsherren in seinem Umfeld nur belächelt.
Bereits als Kind war Katharina in Hofkreisen durch ihre Persönlichkeit aufgefallen, und weil sie Kammerjungfer werden sollte, wurde sie in Pensionaten in Nancy, Metz und Paris ausgebildet.
Der Fürst war ein leidenschaftlicher Theaterliebhaber. In manchem Stück spielte das Paar selbst mit. Auch der Fürst als Ritter, um durch das Theater seine Gattin zu verherrlichen. Seine Heirat, die nur in der Grafschaft Saarbrücken
Gültigkeit hatte, wollte er durch Theaterstücke immer wieder bestätigen. Nach dem Bau des Jagdschlosses am Ludwigsberg wurde Katharina Freifrau vom Ludwigsberg. Sogar das dortige Theater hatte den Namen „Theater am
Katharinenberg“.
Die Französische Revolution erreichte auch das Fürstentum Nassau-Saarbrücken. Die Vorzeichen der Zeit änderten sich radikal. Die fürstliche Familie floh nach Mannheim und dann nach Aschaffenburg. Dort starb der Fürst. Die Fürstin kämpfte lange Jahre um die Anerkennung als Witwe des Fürsten und um die damit verbundenen Unterhaltszahlungen des Adelshauses Nassau-Saarbrücken jedoch vergebens. Katharina Kest hat mit der flammendenLiebe des Fürsten durch Überspringen von gesellschaftlichen Klassen das für die Zeit Unmögliche erreicht und musstedie Isolation am Ende des Lebens erfahren. Sie starb als Dame der Gesellschaft in Mannheim. Der vornehme Adel jedoch mied ihr Nachbarschaft.
Der Rundgang führt vom Schlossplatz in Saarbrücken in die Alte Sammlung, durch die Wilhelm-Heinrich-Straße auf den Ludwigsberg.

Weltgästeführertag 2013 "Menschen und Märkte"

Elisabeth von Nassau-Saarbrücken, ihr Markt in der Burg Bucherbach im Mittelalter
Freitag 22. Februar 2013 - 15:00 Uhr
Treffpunkt Köllerbach, Burg Bucherbach
Gästeführerin Henny Katharina Krächan

St. Johanner Markt im Wandel der Zeit
Vom mittelalterlichen Marktflecken über Rotlichmilieu in der Industriezeit zum barocken Freizeittreff
Freitag 01. März 2013 - 14:00 Uhr
Treffpunkt Saarbrücken Brunnen St. Johanna Markt
Gästeführerin Britta Hess

Die Führungen sind kostenlos, es wird um eine Spende für den Verein "Gau unn Griis" gebeten, der sich für den Erhalt der moselfränkischen Sprache einsetzt.

Weltgästeführertag 2012 "Durch Tür und Tor"


„Durch Tür und Tor“ mit Isentrud Schneiderlöchner
Führung am Samstag, 25. Februar 2012, 14.00 h

mit Besprechung der Portale zweier namhafter Barockkirchen des Baumeisters Joachim-Friedrich-Stengel im 18. Jhrd. in Saarbrücken.

Das Bronzeportal von Ernst Alt zum Thema „Johannes, Jesus, Januswende“ der Basilika St. Johann

Türen und Tore sind magische Orte, und alt ist das Bemühen des Menschen, die Dämonen an der Schwelle zu bannen. Hohe Pforten, vom Willen des Allerhöchsten bewegt, waren die irdischen Türen zwischen Himmel und Unterwelt, Paradies und Totenreich. Viele Geschichten ranken um Schwelle und Tor. Erinnerungen verdichten sich auch am Bronzeportal von St. Johann zu einer Zeremonie des Eintretens.
Der Eingang zur Basilika St. Johann ist eine Janustür. Sie ist Dreh- und Angelpunkt der Zeitenwende. Von der Synagoge zur Ekklesia, vom Alten Bund zum Neuen.
Wer durch geöffnete Tore eintritt, zu suchen und vielleicht zu finden, erspürt den Lebenswunsch:
Als Guter tritt ein, als Besserer geh hinaus.
BONUS INTRA MELIOR EXI

Das hochfürstliche Eingangsportal der Ludwigskirche in Altsaarbrücken

Die Saarbrücker Ludwigskirche ist die Hofkirche der ehemaligen Grafschaft Saarbrücken. Sie ist eine barocke Breitsaalkirche mit drei Haupteingängen.
Von Osten her erwartet uns über einer Place Royale das fürstliche Hauptportal, ausgestattet mit gebührenden weltlichen Symbolen und Insignien, die darauf hinweisen, dass sich hier mit 18. Jahrhundert Fürst Wilhelm-Heinrich von Nassau-Saarbrücken ein Denkmal mit lutherisch-evangelischer Kirche und königlicher Platzanlage gesetzt hat.
Das Innere des barocken Zentralbaues erschließt sich durch drei Portale, die es verdienen, bei unserer Führung „durch Tür und Tor“ besprochen zu werden.

Treffpunkt und Beginn der Führung 14.00 Uhr vor der Basilika St. Johann

Weltgästeführertag 2010 "Es riecht nach Arbeit!"

Weltkulturerbe Völklinger Hütte
Freitag 19. Februar 2010 14:00 Uhr
Treffpunkt Völklingen Haupteingang Weltkulturerbe
Gästeführer Eberhard Pfeiffer

Das Weltkulturerbe Völklinger Hütte ist das weltweit einzige erhaltene Eisenwerk aus der Blütezeit der Eisen- und Stahlindustrie. 1986 stillgesetzt und unter Denkmalschutz gestellt, ist die ehemalige Roheisenproduktion der Völklinger Hütte heute ein aufregender Themen- und Erlebnispark der Industriekultur auf einer Fläche von 600.000 qm. Sternstunden der Ingenieurskunst sind zum Beispiel die gigantischen Maschinen in der über 6.000 qm großen Gebläsehalle, die sechs Hochöfen im frei begehbaren Hüttenpark mit über 5000 Meter Wegenetz und der weltweit einzigartige Schrägaufzug vom Anfang des 20. Jahrhunderts. Die 240 Meter lange Gichtbühne in knapp 30 Metern Höhe, der Ort, an dem Koks und Erze in die Hochöfen gefüllt wurden, wird nur noch übertroffen von der Aussichtsplattform auf den Winderhitzern in 45 Metern Höhe.

Römisches Kupferbergwerk „Emilianus-Stollen“

Samstag 20. Februar 2010 15:00 Uhr
Treffpunkt St. Barbara, Schlossbergstraße, Torbogen Emilianus-Stollen
Gästeführer Gilbert Jaeck

Einzig erhaltenes Zeugnis römischen Bergbaus nördlich der Alpen. Wiederbelebt durch den mittelalterlichen Azurbergbau zum Zwecke der Gewinnung der Malerfarbe „Azurblau“ (Wallerfanger Blau), mit der auch Albrecht-Dürer gemalt hat

Grubengeschichte hautnah erleben!
Sonntag 21. Februar 11:00Uhr
Treffpunkt Zechenhaus der ehemaligen Grube Reden vor der Figur des Saarbergmannes
Gästeführerin Stefanie Lambert-Fuchs

Es riecht nach Arbeit…so das Motto des Weltgästeführertages 2010. Und wo war dies für saarländische Verhältnisse zutreffender als in bzw. „auf der Grube“, wie Bergwerke hierzulande genannt werden? Deshalb sind alle Interessierten herzlich eingeladen, am Sonntag, dem 21. Februar 2010 um 11 Uhr in einem circa. einstündigen Rundgang durch das Zechenhaus der ehemaligen Grube Reden die Spuren von Tausenden von Bergleuten zu entdecken, die hier tagtäglich ihrer schweißtreibenden Arbeit nachgegangen sind. Dabei wird auch die neue Bestimmung des Zechenhauses Reden thematisiert. Es begleitet Sie Gästeführerin Stefanie Lambert-Fuchs. Treffpunkt ist am Eingang zum Zechenhaus vor der Figur des Saarbergmannes.

Vom Dorfschulmeisterlein zum heutigen Lehrer
Sonntag 28. Februar 2010 14:00 Uhr
Treffpunkt Saarländisches Schulmuseum Ottweiler, Goethestraße
Gästeführerin Maria Werkle

Bis zur Einführung der Schulpflicht Anfang des 18. Jh. hatten nur wenige die Chance Lesen und Schreiben zu lernen. Dann setzten der Bürgermeister und der Dorfpfarrer den Dorfschulmeister ein. Einzige Bedingung war des Lesens und Schreibens mächtig zu sein. Seither hat sich die Arbeit des Lehrers stetig verändert.

Weltgästeführertag 2008 "Brücken schlagen - Brücken bauen"

Grenzenlos entdecken - Wanderung entlang der saarländisch/lothringischen Grenze
Samstag, 23. Februar 2008

Saarbrücker Grenzgeschichten - Krieg und Frieden
Sonntag, 24. Februar 2008

Cerda & Celtoi - Führung über die besterhaltene keltische Festungsanlage in Europa
Freitag, 29. Februar 2008