Baumwipfelpfad - Freier Eintritt für Mitglieder

Frau Julia Thiele, Marketing Baumwipfelpfad Saarschleife, hat die Anfrage vom März jetzt positiv beschieden: Die Mitglieder des Saarländischen GästeführerInnen Vereins, SGF, haben auf dem im Sommer letzten Jahres eröffneten Baumwipfelpfad an der Saarschleife freien Eintritt!
Der Baumwipfelpfad ist von November bis März täglich von 9.30 Uhr bis 16.00 Uhr geöffnet. Bei Schneefall wird der Pfad geräumt und ist laut Auskunft der Betreibergesellschaft gefahrlos zu begehen. So ist der Baumwipfelpfad mit seiner 360°-Aussichtsplattform auch im Winter ein echtes Highlight im Saarland.

Unter www.baumwipfelpfad-saarschleife.de oder direkt bei der Verwaltung  unter der Telefonnummer 06865/1864 810 erfährt man die aktuellen Öffnungszeiten und die witterungsbedingten Einschränkungen.

(Gabriele Sauer 10.11.2017)

Falknerei ist Weltkulturerbe

Seit 2003 unterstützt die UNESCO den Schutz, die Dokumentation und den Erhalt von Kulturformen. Zu diesem immateriellen Kulturerbe zählen lebendige Traditionen aus den Bereichen Tanz, Theater, Musik, mündliche Überlieferungen, Naturwissen und Handwerkstechniken. Bei der Sitzung des Zwischenstaatlichen Ausschusses in Addis Abeba, Äthiopien, am 01.12.2016  wurde die Falknerei in Deutschland (und in 17 weiteren Staaten) neben der Genossenschaftsidee durch die UNESCO als immaterielles Kulturerbe der Menschheit anerkannt.

Dies sind die beiden ersten Anerkennungen für Deutschland auf internationaler Ebene. Beide kulturellen Traditionen sind auch im Saarland fest verwurzelt. Dem Orgelbau und dem deutschen Bier blieb dieses Jahr die Anerkennung leider versagt. (34 weitere Einträge  finden sich im bundesweiten Verzeichnis immateriellen Kulturerbes in Deutschland- der saarländische Lyoner ist allerdings noch nicht dabei... ;-) )

(06.12.2016 Gabriele Sauer)

Bier-Kultur im Saarland

Auch wenn es das deutsche Bier nicht geschafft hat, das begehrte Label des Welterbes zu erlangen, gibt es doch erfreuliche Nachrichten aus der Welt des saarländischen Bier-Gefühls: Der Saarländer Christian Weber von der Karlsberg-Brauerei in Homburg wurde von der Generalversammlung der „Brewers of Europe“ in Brüssel einstimmig in das Präsidium des Dachverbandes gewählt. Der Verband vertritt 6500 Brauereien in ganz Europa.

Die Privatbrauerei Bach in Neunkirchen, Bach´s Brauereimanufaktur, geht 2017 mit 4000 Hektoliter origineller saisonaler Biere an den Start. Ihr Whisky-Bier in der Bügelflasche ist bereits überregional erfolgreich.

Mit seinen 16 Brauereien und einer über 300-jährigen Brautradition ist das Saarland in Sachen Bier-Kultur bestens aufgestellt und hält einem Vergleich mit der gerade von der UNESCO ausgezeichneten Belgischen Bier-Kultur durchaus Stand!

(06.12.2016 Gabriele Sauer)

Warum Karl Marx nach Habkirchen kam…

….auf diese Frage bekommt man im Zollmuseum in Habkirchen eine Antwort!

Die Peter Imandt-Gesellschaft hat jetzt unter dieser Überschrift einen bebilderten, zweisprachigen (D/F) Flyer herausgegeben, der den historischen Ort Habkirchen und den Grenzübertritt Karl Marx´ und Friedrich Engels im Frühjahr 1848 fokussiert. Im Hinblick auf die Feierlichkeiten Marx 200 in Rheinland-Pfalz im Jahre 2018 kommt diese kleine kostenlos erhältliche Broschüre gerade recht, um auch auf die Rolle des heutigen Saarlandes im Leben Karl Marx aufmerksam zu machen.

Im „Königlich-bayrischen Nebenzollamt 1. Klasse Habkirchen“ kann man Zoll-Grenzgeschichten aus 300 Jahren, bis zur Öffnung der europäischen Grenzen im Jahre 1993, nachspüren - am besten bei einer fachkundigen Führung!

Das kleine Museum freut sich über reges Interesse!

Das Zollmuseum in Habkirchen ist jeden 3. Sonntag im Monat von 14.00 Uhr – 18.00 Uhr geöffnet.

Der Eintritt ist frei!

Anmeldungen, für Gruppen und außerhalb der Öffnungszeiten, bei Franz Josef Fries (Museumsleiter) 0171 876 3579

(28.11.2016 Gabriele Sauer)

Der neue Guide O. ist da!

Nach vierjähriger Pause ist die neue Ausgabe des Restaurantführers Guide O. GENUSSVOLL ESSEN GEHEN erschienen. Wieder in seiner unverwechselbaren Farbe orange ist dieser Führer längst kein Unbekannter mehr! Hier werden unabhängig Restaurants der Großregion getestet und vorgestellt. Ausflugslokale, gutbürgerliche Gasthäuser, Gourmettempel, Bistros und Szenelokale werden nach klaren Kategorien bewertet, die besten Menüs zusammengestellt, Preise, Modalitäten und die Ansprechpartner werden direkt beim Namen genannt.

Dieses Buch ist auch für GF eine wertvolle Hilfe bei der Beratung ihrer Gruppen und dem Zusammenstellen ihrer Angebote.

Lesbar geschrieben und in gewohnt solider Aufmachung macht der Guide O. Appetit auf mehr - mehr gutes Essen aus der Genussregion Saarland, Elsass, Lothringen und Luxemburg!

Guide O. 2017/18

HG: Holger Gettmann et.al.

Saarbrücken 2016

22,90€ im Buchhandel erhältlich

(28.11.2016 Gabriele Sauer)

Orgelbau und Orgelmusik in Deutschland sind Immaterielles Kulturerbe der Menschheit

Nach der Falknerei und der Genossenschaftsidee im letzten Jahr hat es Deutschland 2017 wieder geschafft auf die begehrte Liste der erhaltenswerten immateriellen Kulturgüter der UNESCO zu kommen: Ausgezeichnet wurde in diesem Jahr unter anderem die besonders reiche und lebendige Kultur des Orgelbaus und der Orgelmusik in Deutschland. Deutschlandweit gibt es über 50.000 Orgeln und fast 400 handwerkliche Orgelbaubetriebe mit annähernd 2000 Mitarbeitern. Die saarländische Orgelbaufirma Hugo Mayer Orgelbau GmbH mit Sitz in Heusweiler hat sich mit ihren 25 Mitarbeitern vor allem auf die Restaurierung denkmalgeschützter Orgeln spezialisiert.

Das Saarland kann auf eine lange Orgeltradition zurückblicken: Saarbrücken, Ottweiler, Tholey und St. Wendel verfügten nachweislich bereits im 17. Jahrhundert über Orgeln, die allerdings nicht mehr erhalten sind. Die Orgel der Gebrüder Stumm in Nohfelden-Wolfersweiler von 1843 gilt als die Älteste in der Region. Heute gibt es im Saarland gut 500 historische und moderne Orgeln in bespielbarem Zustand. Das erste Zeugnis des Orgelspiels nördlich der Alpen kann übrigens auch im Saarland, in der römischen Villa in Nennig, bewundert werden: Das Fußboden-Mosaik aus dem 3. Jahrhundert zeigt eine Hydraulis, eine römische Wasserorgel.

(Gabriele Sauer 10.12.2017)

Apropos Antike - Die Römische Villa Nennig

Auch im Saarland gibt es international anerkannte bedeutende Fundstellen aus der römischen Antike. Erinnert sei in diesem Zusammenhang an das 1852 entdeckte Mosaik von Nennig, das mit seiner Größe von 15,65 x 10,30 m zu den eindrucksvollsten Zeugnissen gallo-römischer Mosaikkunst gehört. Es ist das größte Mosaik, das bisher nördlich der Alpen gefunden wurde. Dieser imposante Mosaikfußboden in der Römischen Villa Nennig schmückte im dritten nachchristlichen Jahrhundert das Atrium eines prachtvollen römischen Gutshofes und zählt zu den bedeutendsten, überregional herausragenden archäologischen Denkmälern des Saarlandes!

Auch für Reisegruppen ist die Villa von Nennig sicher ein lohnendes interessantes Ziel.
Der Eintritt ist erschwinglich und kostet in der Gruppe lediglich 1.00 €.
 
Die römische Villa Nennig ist in den Sommermonaten von Dienstag bis Sonntag von 8.30-18.00 Uhr geöffnet (Mittagspause 12.00-13.00 Uhr) Anmeldung und Information unter Telefon 06866/1329.
 
Von der Stiftung Saarländischer Kulturbesitz wurde letztes Jahr eine neue bebilderte Broschüre aufgelegt:
Dr. Franz-Josef Schumacher: Die Römische Villa Nennig, Hg.: Roland Mönig, Saarbrücken 2016
 
(Gabriele Sauer 18.05.2017)

Änderungen beim Besuch der Ludwigskirche Saarbrücken

Pfarrer Thomas Bergholz von der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Saarbrücken hat unseren Verein in einem Schreiben über Änderungen bei der Ludwigskirche informiert. Wie vor der Renovierung ist die Kirche dienstags bis samstags von 11.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Auch Sonntagnachmittags soll künftig wieder regelmäßig geöffnet sein. Samstags von 12.00 Uhr bis 13.00 Uhr sind wegen eines Gebets, der Musik zum Markt und einer Führung durch die Kirche keine Besichtigungen möglich.

In dem Schreiben heißt es aber auch, dass der Zutritt für geführte Reisegruppen künftig nur noch mit einer/einem von der Kirchengemeinde bestellen Führerin/Führer möglich ist. Diese Führungen kosten 50 Euro für max. 30 Personen. Für Besuche im Rahmen einer Stadtführung gilt folgende Regelung für die Mitglieder unseres Vereins:

  • alle Vereinsmitglieder können eigene Kirchenführungen weiterhin anbieten und bezahlen dafür pro Gruppe 25 Euro (wie TZS und Kontour)

  • die Führung muss im Vorfeld angemeldet werden und kann nur nach der Freigabe durch die Kirchengemeinde erfolgen (wie TZS und Kontour)

  • die o.g. Regelung gilt auf befristete Zeit (wie TZS und Kontour)

 

 

"Das ERBE" auf Tour

Seit Mitte September ist die Ausstellung „Das ERBE“ auf Tour durch saarländische Städte und Gemeinden. Hierbei werden ausgewählte digitalisierte Exponate, 3D-Fahrten und acht virtuelle Sammlungen verschiedenen Zielgruppen präsentiert und die saarländische Bergbaukultur unter neuen Aspekten mit modernen Techniken erlebbar gemacht. Eine Vielzahl an Videos und Filmen ermöglichen virtuell 1275 m tief unter Tage zu fahren oder durch die Grube Reden zu schreiten sowie die Zerstörungsgewalt einer Schlagwetterexplosion realitätsgetreu mitzuerleben.

Das virtuelle Projekt unter der Leitung der Landesmedienanstalt Saarland wird von der RAG-Stiftung und der Staatskanzlei des Saarlandes gefördert.Die Stationen der Tour sind unter folgendem Link abrufbar:

http://das-erbe-ontour.de/das-erbe-on-tour/ 

Wer sich die virtuelle Ausstellung zu 250 Jahre Bergbau im Saarland: „Das ERBE“ online anschauen möchte, kann sie bei Google Cultural Institute finden:

https://www.google.com/culturalinstitute/beta/search/exhibit?p=staatskanzlei-saarland

(Gabriele Sauer 17.09.2017)

Kultwürze im Speiseeis

Der Saarländer und sein Maggi, das ist legendär und nicht umsonst bespötteln die Nachbarn aus Rheinland-Pfalz die Vorliebe der Saarländer für die Speisewürze aus Baden. Man munkelt, dass der Pro-Kopf-Verbrauch im Saarland pro Jahr weit über einem Liter der braunen Brühe liegt. Und auch der saarländische Adventskranz aus einem Ring Lyoner und vier Flaschen Maggi hat längst Kultstatus. Dass die kultige Würze jetzt auch im Speiseeis zu finden ist, ist der Kreativität eines saarländischen Eisdielenbesitzers zu verdanken: Uwe Hoffmann vom Eiscafé Favretti in Burbach hat das Maggi-Eis, eine etwas schräge Spezialität, erfunden und bietet sie seiner überraschten Kundschaft mit Salzkräckern und frischen Kräutern an. Das sollte uns wohl einen augenzwinkernden Hinweis an unsere Gäste wert sein!

(Gabriele Sauer 31.08.2017)

Le Pays des Trois Frontières - Das Dreiländereck

Unter diesem Titel ist gerade druckfrisch ein neues Buch im Klopp Verlag Luxemburg erschienen. Das Dreiländereck umfasst dabei die Orte Perl in Deutschland, Schengen in Luxemburg, und Sierck in Frankreich. Die Mosel, Gestalterin und Botschafterin der Landschaft, spielt darin eine wichtige Rolle.
Zusammen mit acht Autoren ist es dem Herausgeber Philippe Stachowski gelungen, ein Kompendium geologischer, geographischer und historischer Begebenheiten einer interessanten Region zusammenzustellen. Das 304 Seiten starke gut recherchierte Werk ist eine Fundgrube für Interessierte aller Bereiche aus Geologie, Natur, Geschichte und Politik. Jeder Aufsatz ist parallel in französischer und deutscher Sprache gedruckt und eignet sich so auch gleich dazu, die Sprachkenntnisse des jeweiligen Nachbarlandes etwas aufzufrischen. Mit zahlreichen historischen Karten, Illustrationen, Zeichnungen, historischen und aktuellen Aufnahmen und  teilweise ganzseitigen Fotos ist dieses schön gestaltete gebundene Buch auch eine wahre Freude für Bibliophile!

Philippe Stachowski (Hg.): Le Pays des Trois Frontières - Das Dreiländereck- Schengen-Perl-Sierck. Luxembourg - Thionville 2017  ISBN 2-911992-93-8
Erhältlich im Buchhandel für 59.-€

(Gabriele Sauer  05.06.2017)

Saarland Touren-App und reiseblog.saarland

Die Tourismus Zentrale Saarland und der Wochenspiegel-Verlag  haben eine neue App entwickelt und für Nutzer optimiert: Saarlandurlauber, Wanderer und Radfahrer finden in dieser App einen nützlichen digitalen Begleiter. Das Herzstück der App sind stufenlos zoombare topographischen Wanderkarten im Maßstab 1:25.000, die eine perfekte Orientierung ermöglichen. Zusätzlich bekommt der Nutzer ausführliche Wegbeschreibungen,  Höhenprofile und Fotos der Sehenswürdigkeiten sowie Hinweise auf Gastronomiebetriebe am Weg. Die neue Saarland Touren-App gibt es kostenlos zum Download im Apple i-Tunes-Store und im Google Play Store.

Einen ganz persönlichen Blick auf das Saarland bekommt man übrigens im Reiseblog Saarland. Dort werden kleine und große Geschichten, Empfehlungen und Erlebnisberichte aus ganz individueller Sicht erzählt: Kloores und Regionales aus dem Saarland mit Anregungen für Urlauber und „Dehemmgebliebene“! Hier können auch wir Gästeführer Kurioses und Wissenswertes für unsere Führungen finden, schaut doch mal rein:  www.reiseblog.saarland

(02.05.2017 Gabriele Sauer)

Herzlichen Glückwunsch Saarland!

Am 1. Januar 2017 ist es genau 60 Jahre her gewesen, dass das Saarland als zehntes Bundesland Teil der Bundesrepublik Deutschland wurde. Das laut der Ministerpräsidentin des Saarlandes, Frau Annegret Kramp-Karrenbauer „französischste und europäischste der deutschen Bundesländer“ ist in Feierlaune. In zahlreichen Veranstaltungen im Jubiläumsjahr wird der historischen Bedeutung der sogenannten „Kleinen Wiedervereinigung“ gedacht. Die am 1. Januar 2017 ausgegebenen Sonderbriefmarken mit zehn Motiven waren bereits am ersten Tag ausverkauft. Dadurch zeigt sich nicht zuletzt das große Interesse an diesem historischen Ereignis. Auch in Presse und Medien ist das Saarland derzeit gut vertreten und zahlreiche Politiker wie zum Beispiel Außenminister Frank-Walter Steinmeier, für den „das Saarland so etwas wie ein Brennglas der europäischen Geschichte ist", nehmen das kleinste der Flächenländer in den Fokus. Nutzen wir die mediale Präsenz, um mit unserer Arbeit als GästeführerInnen das sympathischste aller Bundesländer noch ein weiteres Stück nach vorne zu bringen!

Unter www.saarland.de findet Ihr viele weitere aktuelle Informationen und Termine aus dem Saarland

(11.01.2017 Gabriele Sauer)

Luxemburg

Die Stadt Luxemburg  ist um eine Attraktion reicher: seit Anfang August verbindet ein gläserner Aufzug (für 60 Personen!) die Oberstadt mit dem Pfaffenthal. Vom Parc Pescatore geht es über eine Fußgängerbrücke zur Aussichtskanzel mit herrlichen Blick auf den Bockfelsen, das Tal und den Kirchberg und dann schwebt man mit dem zu einem Drittel verglasten Lift mit 2,5 Metern in der Sekunde 60 Meter abwärts in das Pfaffenthal. Die Benutzung des Aufzugs ist kostenlos und ein echtes Highlight!


(24.08.2016 Gabriele Sauer)